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Herrlicher Sonnenschein durchflutet das kleine Dorf, eine angenehme Atmosphäre im Weinlokal an der Hauptstrasse mit Blick auf das Château.

Prächtig steht es da, von der Strasse getrennt durch ein Geländer auf Sandstein gebaut. Ein doppelflügeliges Tor flankiert mit zwei Türen führt zu dem Haupteingang, der sich an der Seite des sonst im Grunde synchron gestalteten Gebäudes befindet.
Kein Durchkommen allerdings, die Vegetation ist weit fortgeschritten.

Um 1900 wurde es von einem Straßburger Architekten basierend auf dem neobarocken Stil für eine wohlhabende Familie aus dem industriellen Bereich erschaffen.

Das Hauptgebäude ebenfalls wie die Mauer zur Straße aus grauem Sandstein wird von zwei seitlichen dreieckigen Vorbauten eingeschlossen und beherbergt eine niedliche Veranda mit tollen Geländersäulen.
Die kleinen Balkone im 1. Stock erhielten Geländer aus Schmiedeeisen, Urnen wurden auf den Seitenwänden platziert. Segmentbogenstürze mit aufwendigen Schnitzereien umfassen die vielen großen Fenster, das Hauptlicht kommt jedoch in alle Ebenen durch das große Oberlicht im Dach des Bauwerks, erst im Inneren wird dem Besucher dies eindrucksvoll deutlich.

Man findet neben einem hellen weiträumigen Eingangsbereich in der untersten Etage und fantastischen Verzierungen an Wänden und Decken ein erstaunlich luxuriöses Interior.
Fahrstuhl, mehrere sanitäre Einrichtungen, große Räume, viele Schlafkammern, ein umfangreich und zu verschiedener Nutzung ausgestattetes Untergeschoss und eine PKW-Grube, wohl dem der heute noch eine hat.

Nach dem Tod des Inhabers um 1950 wurde die Villa zunächst an eine religiösen Gemeinde verkauft, angeblich sei es auch mal in städtischer Hand gewesen, heute ist es wohl in Privatbesitz und wird dem Verfall überlassen.

 

 

Bewertung: 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1


 

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